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Screening - Karl Wratschko "The sun shines, having no alternative, on the nothing new"

 

'The sun shines, having no alternative, on the nothing new'.

Filme von Karl Wratschko und Diskussion mit dem Filmemacher

 

 

 

 

 

Film – im klassischen Sinne – ist schon lange kein neues Medium mehr. Es scheint, als ob die Zeiten der großen Experimente schon lange vorbei sind. Trotzdem entstehen fortlaufend Experimentalfilme, die meist den Geist des Pionierhaften postulieren. Die Veranstaltung 'The sun shines, having no alternative, on the nothing new' wird folgenden Fragen nachgehen: Inwieweit wird Film immer noch als „neues“ Medium angesehen? Ist Innovation im Experimentalfilm gegenwärtig noch möglich? Hat experimentelles Filmschaffen überhaupt noch Relevanz? Und falls ja, was kann experimentelles Filmschaffen heute noch leisten? Als Ausgangspunkt der Diskussion dienen fünf experimentelle Filmarbeiten von Karl Wratschko, die in den letzten vier Jahren entstanden sind.

 

 

 

Der Titel der Veranstaltung basiert auf dem Eröffnungssatz des Romans 'Murphy' von Samuel Beckett.

 

 

 

Bio

Karl Wratschko arbeitet als Kurator und Filmemacher. Der Fokus seiner kuratorischen Arbeit liegt auf frühem und experimentellem Film sowie experimenteller Musik. Aktuelle kuratorische Projekte (Co-Kurator): '100 years ago' at Il Cinema Ritrovato Festival in Bologna, 'POP 1900-2000' im Universalmuseum Joanneum in Graz und 'Surviving Images' bei der Viennale 2018. Eigene Filmarbeiten: Think Austria (2018), Index (2018), I have seen the future (2017), Pale April (2016), Monte Nero (2014). Installative Arbeiten: Ich bin viele Gesichter (2018), Informa (2016) (beide mit Michael Bachhofer). Screenings/Ausstellungen bei: Vienna Shorts, Neue Galerie Graz, Mexico International Film Festival, Changing Perspectives Instanbul, Ostrale - Internationale Ausstellung für zeitgenössische Künste, Kunstfestival Klanglicht u.a. Weitere Aktivitäten im Kunst- und Kultursektor.